Smarte Saugroboter – effektive Hilfe im Haushalt

Wer auf der Suche nach einem Saugroboter ist, der wird mit vielen unterschiedlichen Modellen konfrontiert. Diese unterscheiden sich in ihrem Funktionsumfang sowie Preis teilweise sehr erheblich. Im Folgenden erklären wir Ihnen daher, welche Funktionen besonders wichtig sind und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Die wichtigsten Kriterien beim Kauf

Online finden Sie viele verschiedene Testberichte rund um unterschiedliche Saugroboter. So wurde auch der Roborock-S7 im Test ausführlich beleuchtet und die Vor- und Nachteile herausgearbeitet. Das macht die fundierte Auswahl eines Saugroboters möglich, ohne dass man diesen selbst ausprobieren muss. Folgende Aspekte sind dabei besonders wichtig:

Form

Die meisten Hersteller setzen auf eine runde Form. Seltener sind dagegen Saugroboter in D-Form. Diese Modelle sollen vor allem die Reinigung in Ecken vereinfachen. Doch dank sehr guter Seitenbürsten sind die Engstellen mittlerweile auch für runde Saugroboter kein Problem mehr. Zudem haben runde Modelle den Vorteil, dass Sie sich auf der Stelle drehen können. Versionen in D-Form haben damit eher Probleme und können sich schnell verkanten.

Höhe

Die Höhe der Saugroboter sollte immer an die niedrigste Höhe im eigenen Haushalt angepasst werden. Wenn der Saugroboter unter Schränke oder die Couch fahren soll, dann gilt es die Höhen vorher zu messen. Schauen Sie sich an, welches Möbelstück die niedrigste Höhe hat und achten Sie darauf, dass der Saugroboter nicht höher ist.

Saugleistung

Natürlich gilt es beim Kauf eines Saugroboters auch auf die Saugleistung zu achten. Diese wird von den Herstellern in Pascal angegeben. Gerade, wenn Teppiche gereinigt werden sollen, sind hohe Werte empfehlenswert, damit auch verfangener Schmutz entfernt wird. Gute Werte liegen rund um 2000 Pa, Top-Modelle verfügen sogar über 5000 Pa.

Navigation

Die ersten Saugroboter fuhren noch nach dem Zufallsprinzip. Wenn diese Modelle gegen eine Wand oder ein Hindernis stoßen, dann wechseln sie in einem zufälligen Winkel die Richtung. Diese Methode sorgt zwar dafür, dass irgendwann jede Stelle des Bodens einmal befahren wurde, allerdings ist der Reinigungsprozess relativ lang. Mittlerweile gilt dieses Zufallsprinzip als veraltet, doch gerade günstigere Modelle sind immer noch damit ausgestattet. Für kleine Räume ist diese Art der Navigation zudem weiterhin empfehlenswert.

Bei größeren Modellen sollte man dagegen auf eine intelligente Navigation setzen. Das sollte mindestens eine Navigation per Gyroskop sein. Dabei orientiert sich der Saugroboter an der Ladestation, erkennt Hindernisse und fährt systematisch durch die Räume. Die beste Art der Navigation ist die Laser-Navigation. Dabei scannen die Saugroboter den Raum und legen dreidimensionale Karten innerhalb einer App ein. Immer mehr Hersteller kombinieren zudem die Navigation mit einer Kamera, sodass Hindernisse noch zuverlässiger erkannt werden und auch Kabel zukünftig kein Problem mehr darstellen.

Roboter, die sich ausschließlich per Kamera orientieren, sind jedoch fast vollständig vom Markt verschwunden. Das liegt vor allem daran, dass die Fahrt bei schlechten Lichtverhältnissen oder Dunkelheit kaum möglich ist und viele Nutzer Datenschutzbedenken haben, wenn kontinuierlich eine Bildaufnahme getätigt wird. Die Navigation via Laser ist dagegen sehr zuverlässig, hat jedoch auch ihren Preis.

No-Go Zonen

Wer eine teure Vase oder den Schlafplatz des Hundes vor dem Zusammenprall mit einem Saugroboter schützen möchte, der kann bei WLAN-Saugrobotern in der Regel innerhalb des Grundrisses der Wohnung, per App, ein No Go Zone einrichten. Diese wird vom Saugroboter nicht befahren. Alternativ gibt es auch Magnetstreifen, diese können in der Wohnung verlegt werden und werden vom Saugroboter nicht überfahren. So lässt sich bei jedem Modell eine No Go Zone einrichten.

Steuerung

Für die Bedienung des Saugroboters gibt es vier verschiedene Möglichkeiten: Eine Fernbedienung, Tasten am Gehäuse, die Bedienung via App oder die sprachbasierte Steuerung, welche über Assistenten, wie Siri, Alexa und Google Assistent laufen kann. Sehr gute Modelle verbinden mehrere Steuerungsoptionen miteinander. Gerade die Steuerung via App ist besonders angenehm und komfortabel. So kann der Saugroboter auch von unterwegs aus getimt oder gestartet werden.

Lautstärke

Je nach Power erzeugen die Saugroboter eine Lautstärke von 55-70 dB. 50 dB entsprechen ungefähr einem Kühlschrank, 60 dB einem normalen Gespräch in einem Meter Abstand und 70 dB einem Wasserkocher. Wer häufig und viel zu Hause ist und sich dort parallel zum arbeitenden Saugroboter befindet, der sollte auf ein leises Modell setzen.

Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/roboterstaubsauger-roboter-maschine-3786243/

Martin

Martin ist Geschäftsführer der Kies-Media GmbH und Betreiber von ManOnAMission.de. Er interessiert sich für alles was mit IT, Logik und Männersport zu tun hat.

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