Heilpflanzen für die Haut: Wie du Hautkrankheiten mit Cannabis bekämpfen kannst

Immer mehr Menschen leiden unter akuten Hautproblemen und chronischen Hauterkrankungen. Diese lassen sich mit herkömmlichen Mitteln oftmals leider kaum behandeln.

Aus diesem Grund greifen Betroffene daher vermehrt zu alternativen Heilmitteln aus der Natur, in der Hoffnung, die Probleme hiermit eindämmen zu können.

Warum die Haut so anfällig ist

Die Haut ist ein Grenzorgan, welches jederzeit unter enormer Belastung durch Sonneneinstrahlung, Wunden oder übertriebener Pflege steht. Kein anderes Organ hat derart vielfältige Krankheitsbilder wie die Haut. Dazu gehören Schuppenflechte, Neurodermitis, Ekzeme und Akne sowie Krankheiten, die durch Verbrennungen oder Allergien entstehen.

Die Ursachen für diverse Hauterkrankungen sind ebenso vielfältig. Umwelteinflüsse, Stress, Rauchen, Alkohol oder eine falsche Ernährung haben einen großen Einfluss auf das Hautbild. Ebenso gilt als Grund ein schwaches Immunsystem oder erbliche Veranlagungen.

Wodurch eine Hautkrankheit festgestellt werden kann

Betroffene verspüren teilweise ein Brennen, Juckreiz oder Schmerzen. Sichtbar wird die Erkrankung durch trockene Haut, Blutungen, Rötungen oder durch die Bildung von Schuppenflechte und Blasen. Insbesondere bei Blutungen oder Schmerzen handelt es sich um schwerwiegende Symptome.

Pflanzliche Alternativen

Aloe Vera

Die Aloe Vera Pflanze beinhaltet eine große Menge an Wasser, damit die Pflanze auch in Dürrephasen überleben kann. Für die Industrie ist die Pflanze aufgrund des enthaltenen Aloe-Gels und des Aloe-Safts interessant.

Das Gel wird durch das Schälen der Blätter gewonnen und in vielerlei Hautpflege-Produkten beigefügt. So soll das Gel auch bei Schuppenflechte oder Hautentzündungen helfen. Noch gibt es aber keine wissenschaftlichen Aussagen, die diese Anwendungsbereiche bestätigen.

Arnika

Die Arnika stammt aus europäischen Gebirgen, allerdings ist diese Heilpflanze mittlerweile vom Aussterben bedroht. Schon in früheren Zeiten wurde Arnika arzneilich verwendet. Aufgrund der heutigen Umstände weicht die Industrie auf die Wiesenarnika aus Amerika aus.

Arnika-Produkte finden sich bei Heilpraktikern oder Apotheken in verschiedenen Arten: Salben, Blüten und Tinkturen. Anwendung finden diese Produkte zur Behandlung von Blutergüssen und Quetschungen. Die entzündungshemmende Wirkung geht auf den Wirkstoff Helenalin zurück.

Cannabis

Cannabis-Produkte erobern neuerdings den Markt. Speziell der enthaltene Wirkstoff CBD soll die Haut heilen. Dafür gibt es mittlerweile Salben, Pasten und Cremes. Die entzündungshemmende Wirkung des Cannabidiols kann bei vielen Hautkrankheiten helfen und für eine stetige Verbesserung des Hautbildes sorgen.

Erst 2009 wurde innerhalb der Studie „The endocannabinoid system of the skin in health and disease: novel perspectives and therapeutic opportunities“ festgestellt, dass die Haut ebenfalls ein Endocannabinoid-System besitzt. Infolge wurde auch die Wirkung auf Immunkompetenz und Gleichgewicht in den Hautzellen belegt. Sofern das Gleichgewicht dieses Systems nicht mehr gewährleistet wird, kommt es zu Erkrankungen wie zum Beispiel auch Akne.

In einer Studie unter dem Titel „Attenuation of allergic contact dermatitis through the endocannabinoid system“ konnte auch nachgewiesen werden, dass ein funktionelles Endocannabinoid-System schützend gegenüber Kontaktallergien wirkt.

Zudem scheint CBD die Zellvermehrung anzuregen, wodurch die Hautregeneration sichergestellt wird. Akne gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten, worunter knapp neun Prozent der Weltbevölkerung leidet. Es wird vermutet, dass der Wirkstoff auch die übermäßige Talgproduktion hemmt, wodurch Akne vermindert wird.

Immer beliebter wird auch das Hanfsamenöl aufgrund der Vielzahl an gesunden Fettsäuren, wodurch die Haut nachhaltig profitiert. Gamma-Linolensäure regelt den Feuchtigkeitsgehalt und schützt auch vor Infektionen. Besonders wirkungsvoll sind die Fettsäuren vor allem bei trockener und überempfindlicher Haut und gelten daher als Alternative zum Harnstoff Urea.

Hanfsamenöl ist außerdem reich an Vitamin E und schafft es in die unteren Hautschichten einzudringen. Vitamin E ist ein wichtiger Faktor bei der Hautgesundheit und ist daher auch in fast jedem Pflegeprodukt vorzufinden.

Die Wirkung von CBD auf den menschlichen Organismus ist nach aktuellem Stand der Wissenschaft noch nicht abschließend geklärt. Aufgrund des Verbots von Cannabis wurde auch die Forschung in diesem Segment für einen langen Zeitraum fallengelassen. In dem CBD Online-Magazin https://cbd360.de halten Cornelius De Luca und sein Redaktionsteam die Leser über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden.

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